Was ist Reverse Charge?
Der UK Domestic Reverse Charge fuer Bauleistungen verschiebt die VAT-Abrechnung vom Subunternehmer auf den Kunden. Der Subunternehmer weist die VAT zwar aus, berechnet sie aber nicht als zu zahlenden Betrag; der Kunde verbucht die VAT in seiner eigenen VAT Return.
Dies ist UK-spezifische Information fuer Bauleistungen und kein Hinweis auf deutsche Umsatzsteuerregeln.
Warum wurde Reverse Charge eingefuehrt?
Die Regel soll VAT-Betrug in Lieferketten der Baubranche reduzieren. Wenn der Kunde die VAT selbst abrechnet, kann ein Lieferant die VAT nicht einbehalten und anschliessend verschwinden.
Wann Reverse Charge gilt
- Die Leistung faellt unter relevante CIS-Bauleistungen.
- Beide Parteien sind VAT-registriert.
- Der Kunde ist kein Endnutzer, sondern verkauft die Bauleistung weiter.
- Die Leistung ist steuerpflichtig, nicht VAT-befreit.
Wann Reverse Charge nicht gilt
Reverse Charge gilt nicht bei Endnutzern, bei nicht CIS-relevanten Arbeiten, wenn eine Partei nicht VAT-registriert ist oder wenn nur Material ohne Arbeitsleistung geliefert wird.
Wie sich die Rechnung aendert
Die Rechnung zeigt Netto-Betrag, VAT-Satz und den VAT-Betrag, addiert die VAT aber nicht zur zu zahlenden Summe. Ausserdem muss klar darauf stehen, dass der Kunde die VAT nach Reverse-Charge-Regeln abrechnet.
Was auf eine Reverse-Charge-Rechnung gehoert
- Normale Rechnungsangaben und VAT-Nummern.
- Beschreibung der Bauleistung.
- Anwendbarer VAT-Satz und VAT-Betrag.
- Hinweis wie: "Reverse charge: customer to account for VAT to HMRC."
Haeufige Fehler
Typische Fehler sind Reverse Charge bei Endnutzern, fehlende Endnutzer-Bestaetigung, falsche Behandlung von gemischten Leistungen oder fehlende Hinweise auf der Rechnung.
Wie WOPA Reverse-Charge-Rechnungen handhabt
WOPA fragt beim Erstellen einer Rechnung die relevanten Angaben ab und formatiert die Rechnung entsprechend, damit Netto-Betrag, VAT-Hinweis und Gesamtbetrag klar sind.
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